Ministerpräsident Kretschmer besucht das Else-Frenkel-Brunswik-Institut

Ministerpräsident Kretschmer besucht das Else-Frenkel-Brunswik-Institut

© Florian Förster

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer besuchte am 23. April das Else-Frenkel-Brunswik-Institut (EFBI) und erkundigte sich über dessen Arbeit.

Nach einer Vorstellung des Instituts durch Institutsdirektor Professor Oliver Decker erhielten der Ministerpräsident und der Landtagsabgeordnete Rick Ulbricht (CDU) Einblicke in ein aktuelles Forschungsprojekt des EFBI, das sich mit den Folgen des Umbruchs 89/90 und der darauffolgenden Transformation auf politische Einstellungen beschäftigt. In der anschließenden Diskussion mit den EFBI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern kam insbesondere die Bedeutung biografischer Prägungen für die politische Bildung zur Sprache.

Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Die Erfahrungen der Menschen seit 1989 prägen unser Land bis heute. Wer diese Lebensgeschichten ernst nimmt, versteht besser, wie sich unsere Gesellschaft entwickelt hat und wie wir politische Bildung so gestalten können, dass sie näher an der Realität der Menschen ist.“

Auf einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit des Instituts wies der Prorektor für Campusentwicklung Professor Matthias Middell hin: „Zusammen mit dem EFBI werden – etwa im BMFTR-geförderten T!Raum-Projekt – neue Strategien entwickelt, um Kommunen bei der Konfliktbearbeitung vor Ort zu stärken und zu unterstützen.“

Professor Decker machte deutlich: „Das EFBI liefert durch seine Forschung wichtige Erkenntnisse zu aktuellen Herausforderungen. Damit bietet es sowohl der politischen Bildung als auch der Politik wissenschaftliche Grundlagen für deren Interventionsstrategien.“

Der Leipziger Landtagsabgeordnete Rick Ulbricht (CDU) hielt im Anschluss an den Besuch fest: „Das Else-Frenkel-Brunswik-Institut in Leipzig ist eine zentrale Institution der Demokratieforschung, insbesondere in Ostdeutschland. Ich bedanke mich herzlich für die Einladung und den spannenden Einblick in aktuelle Forschungsprojekte.“

 

Pressekontakt

Tilman Meckel
Referent für Wissenschaftskommunikation

0341 / 97-37892
tilman.meckel@uni-leipzig.de

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